geknittert

Das Kleid fällt leicht und entfaltet sich zu einer frei und lässig fließenden Form.

Beim Gehen bewegt sich das superleichte, vielfach geknitterte Volumen und  jeder Schritt entwickelt sich nach eigenen Gesetzen, bläht sich auf, verändert meine Silhouette. Es verleiht meinem Gang einen unerwarteten Rhythmus…

In dieser Kollektion habe mich für den Weg der Verwandlung entschieden, habe Stoffe eingeweicht, gewaschen, bemalt und wieder gewaschen, zerknittert, geschrumpft, gewrungen und willkürlich gefaltet, um zu neuen Dimensionen und neuen Ausdruckformen zu gelangen.  Der steife Kimono Kragen kommt ab und zu zum Einsatz, aber nur als kleines Detail, was an der Auflösung von Regeln und vorgegebenen Konzepten von Kleidung erinnern soll.  Meine Kleidung ist eine Einladung zur Freiheit, die das Potenzial als Kommunikationsmittel  hat und unterhält dabei zugleich die Träger und deren „Publikum“.  Sie sind Leinwände der Siebdruck und Aquarelle Kompositionen, die immer eine Geschichte erzählen; sie sind einzigartig und sprechen unterschiedliche Menschen an:  junge oder alte, üppige oder hagere, schüchterne oder theatralische.

Diese kreativen Stücke scheinen eigenen Geist zu haben, auch deshalb haben sie eine breite Zielgruppe kultivierter Frauen angesprochen; Frauen, die aktiv sind und ein nomadisches Leben führen. Sie brauchen nur ganz wenig Platz in der Reisetasche, entfaltet werden sie aber zu einem wunderbaren Kleid.

“Chance is, not can it be, anything more than the unknown cause of an unknown effect.” [Voltaire]